Diese Lektionen im Liegen und Stehen beleuchten das Zusammenspiel von Balance und Stabilität. Entdecke, wie durch eine verbesserte Koordination deine Beweglichkeit und dein Gefühl für Halt und Gleichgewicht beim Stehen und Gehen müheloser und leichter wird.
Diese einfachen Feldenkrais-Lektionen eignen sich für Anfänger:innen, Personen mit grossen Einschränkungen, Schmerzpatienten und alle, die immer wieder gerne zu den Grundlagen des somatischen Lernen zurückkommen möchten.
Bewegungen von Schultern und Becken machst du täglich 1000 Mal, wenn du deine Arme und Beine bewegst. In dieser Lektion lernst du, Schultern und Hüfte unabhängig von Armen und Beinen aus deinem Zentrum heraus zu bewegen. Dadurch gewinnst du mehr Leichtigkeit und Stabilität beim Stehen und Gehen. Für das Ende der Lektion brauchst du einen flachen Stuhl, stelle diesen schon bereit.
(Quelle: Yaron/Segal 1#10)
Entdecke in dieser Lektion in Seitenlage, wie du deine Mitte reorganisieren kannst, um mehr Stabilität und Balance im Stehen zu gewinnen.
(Quelle: Elisabeth Beringer)
Für eine Stabilität im Stehen braucht es wache, adaptive Füsse und einen weichen, beweglichen Rumpf, um darauf reagieren zu können. Erforsche, wie du dich von Fuss bis zum Kopf koordinieren kannst, um Stabilität und Balance im Stehen zu finden.
(Quelle: Yaron/Segal 1#11)
Mit ungewöhnlichen Bewegungsabfolgen der Beine in Bauchlage wird hier deine Aufrichtung neu organisiert und dein Brustkorb wieder weich und elastisch.
(Quelle: AY #361)
Experimentiere im Sitzen, in Rücken- und Bauchlage damit, wie jede Bewegung der Beine ein Echo im restlichen Körper hat. Lass deine Beine von Becken, Wirbelsäule, Rippen und Kopf unterstützen und finde so zu einer elastischen Balance im Stehen und Gehen. (Quelle: AY #244)
Diese Lektionen können höhere Anforderungen an die Achtsamkeit für eigene Grenzen und Bewegungsspielräume stellen, was bedeutet, dass sie uns dazu bringen, unsere Aufmerksamkeit zu schärfen und zu lernen, wie wir unsere eigenen Ressourcen besser einschätzen können. Du wirst jedoch entdecken, dass nicht die Willenskraft, sondern ein respektvoller und spielerischer Umgang mit herausfordernden Bewegungsaufgaben dabei hilft, Grenzen zu verschieben und das eigene (Körper-)Selbstbild zu erweitern.
Entdecke in dieser Lektion in Rückenlage, wie du deine Mitte, deine Aufrichtung und dein Gehen ganz neu organisieren kannst. Mit diversen Stellungen von den Händen an den Beinen differenzierst du auf raffinierte Weise deine Hüftgelenke und erlangst neue Geschmeidigkeit.
(Quelle: Gaby Yaron)
Erlebe in dieser Lektion in Seitenlage, wie sich Bein und Becken sich in der Bewegungskoordination unterstützen können und geniesse die natürliche Aufrichtung, die dadurch entsteht.
(Quelle: Elisabeth Beringer)
Auch diese Lektion in Rückenlage hat zur Folge, dass deine oberen Rippen immer weicher und geschmeidiger werden Dadurch wird das Stehen und Balancieren auf den Füssen am Ende stabiler.
(Quelle: AY #3)
Mit Kopf- und Beinkreisen in Seitenlage verbesserst du deine Balance und Stabilität fürs Stehen. Deine Rippen werden zunehmend weicher und flexibler und können so auch kleinere Gewichtsverlagerungen im Stehen besser begleiten.
(Quelle: AY# 30)
Lerne in dieser Lektion, wie du aus deiner Mitte heraus Bewegungen in deinem Bein organisieren kannst und erlebe, wie viel Länge, Weichheit und Geschmeidigkeit dabei im Stehen entsteht.
(Quelle: Carol Kress)
Erlebe in dieser Lektion in Seitenlage, wie sich dein Stehen verändert, wenn du konsequent erst alle Variationen auf einer und dann auf der anderen Seite ausprobierst. Sollten die Variationen etwas herausfordernder werden, mache genug lange Pausen oder führe die Anweisungen nur in der Vorstellung aus. Die Lektion 01 («Die Hüftgelenke schmieren») dieser Folge ist eine gute Vorbereitung.
(Quelle AY #521)
Im Original dieser Lektion ist der Kopf in Bauchlage stets zur gleichen Seite gedreht. Hier biete ich dir an, die Drehung des Kopfes selbst zu wählen. Durch diese asymmetrische Kopfstellung wird im Verlauf der Lektion immer mehr Weichheit und Beweglichkeit in den Brustkorb und den Nacken gebracht. Die Bewegung der Beine und des Beckens reicht dabei immer weiter in den Rumpf hinein, differenziert Rippen und Wirbelsäule, und die Drehung des Kopfes in Bauchlage wird mit der Zeit immer bequemer. Erlebe, wie du diese Weichheit und Durchlässigkeit im Brustkorb zum Schluss für das Stehen und Gehen nutzen kannst.
(Quelle: AY #523)
Diese Lektion in Rückenlage hat viel mit der Freiheit des Beckens über einem stabilen Standbein zu tun. Du forschst, wo und wie dein Brustkorb und deine Wirbelsäule noch mehr Flexibilität zulassen können, damit das Heben des Beckens mit aufgestellten Füssen noch leichter werden kann. Das Verlagern des Gewichts auf (nur) ein Standbein bringt dann in dieser Konfiguration noch mehr Herausforderungen und Lösungsansätze mit sich. Eine ungewöhnliche Lektion, bei welcher das Schwierige plötzlich einfach und das Einfache leicht und elegant werden kann.
(Quelle: AY #43)
Liegend auf dem Bauch, mit angewinkelten Beinen und den Innenseiten der Beine aneinander lehnend, kippst du deine Unterschenkel zur Seite und merkst, dass da eine Tendenz entsteht, deine Leisten zu beugen und die Knie etwas nach oben ziehen zu wollen. Im Verlauf der Lektion löst sich dann dieses Muster auf und du lernst, dass dein Schambein auch nach vorne gestreckt und somit die Leisten offenbleiben können. Muskuläre Verbindungen der Beine in den Rumpf entfalten Länge und helfen, das Becken im Stehen in eine aufrechtere Position zu bringen. Durch all das Drehen und Verdrehen und den Zug der Beine in den Rumpf lassen auch Verspannungen in Wirbelsäule und Brustkorb los, dein Nacken wird freier und zum Schluss schwebt dein Kopf hoch oben über den Füssen.
(Quelle AY #408)
Das musst du wissen, bevor du anfängst.
Auch wenn diese Bewegungsabläufe manchmal einfach erscheinen, sind sie oft sehr ungewohnt und können dich in unbekanntes Gelände führen. Mache die Bewegungen NIE mit zu viel Kraft oder Anstrengung und gehe NIE über deine Grenzen hinaus.
Versuche nicht, die Bewegungen richtig, gut, schön oder perfekt auszuführen. Vergiss all diese Normen. Gib deinem System stattdessen die Gelegenheit, Neues und Unbekanntes zu entdecken, indem du dich einlässt, ohne zu wissen, wohin die Reise führt.
Wenn wir uns langsam bewegen und dabei unsere Aufmerksamkeit darauf richten, wie wir uns dabei organisieren, kann das Nervensystem neue Möglichkeiten entdecken. Weniger funktionale Bewegungsmuster, die eventuell Ursache von Schmerzen oder Einschränkungen sind, können so losgelassen werden.
So erreichen wir
Falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr gerne mit mir Kontakt aufnehmen.
Und so bereitest Du Dich auf diese Lektion vor.
Falls du medizinische Einschränkungen hast, sei bitte vorsichtig.
Betrachte die Bewegungsanweisungen als Vorschläge, die ein spielerisches Ausprobieren erfordern. Entscheide selbst, ob und inwieweit du die Übungsanleitungen umsetzen möchtest. Bei jeder Bewegung sollte dein Wohlbefinden oberste Prämisse sein. Gehe niemals an die Grenze deiner Bewegungsmöglichkeiten. Respektiere Schmerzen als das, was sie sind: Warnhinweise deines Körpers.
Wenn du beim Bewegen Schmerzen spürst, machst du zu viel. Hör dann auf. Mach eine Pause, bewege dich langsamer und führe die Bewegungen kleiner aus.
Wenn du beispielsweise merkst, dass du die Luft anhältst, dann bewegst du dich mit zu viel Kraft und Anstrengung. Experimentiere dann damit, wie du dich bewegen kannst, damit deine Atmung jederzeit frei fließen kann. Wenn du dich so bewegst, dass deine Atmung frei fließen kann und sich die Bewegung einfach und leicht anfühlt, können sich deine Grenzen erweitern und das, was am Anfang schwierig war, wird plötzlich einfach und leicht.
Fühle dich frei, JEDERZEIT eine PAUSE einzubauen, auch wenn ich gerade keine Pause anleite.
Du kannst die Bewegungen auch immer nur in der Vorstellung ausführen – manchmal ist das sogar noch effektiver. Wenn du eine Seite hast, die sehr eingeschränkt ist, dann kehre die Anweisungen einfach auf die andere Seite um und beginne mit der Seite, die sich leichter bewegen kann